Einzelbiografien

Felix Elias Gutschi 
Blockflöte

 

Felix Elias Gutschi wurde im Herbst 2011 als Jungstudent im Fach Blockflöte in die Hochbegabungsförderung des Mozarteums Salzburg aufgenommen und von Mag. Andrea Guttmann und Matthijs Lunenburg unterrichtet. Es folgte ein Bachelorstudium im Fach Blockflöte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Dorothee Oberlinger und Prof. Walter van Hauwe, sowie ein Erasmussemester in Lyon bei Prof. Pierre Hamon. 2022 erhielt Gutschi Unterricht bei Antonio Politano in Brescia mit einem Schwerpunkt auf Neue Musik. Seit 2019 studiert er Musiktheorie am Mozarteum Salzburg bei Prof. Christian Ofenbauer, seit 2023 Blockflöte bei Tiago Simas Freire am Conservatoire national supérieur de musique et danse Lyon.

 

Zusätzliche Meisterkurse bei Giovanni Antonini, Kees Boeke, Han Tol, Pedro Memelsdorff, Maurice Steger und Michael Form gaben ihm weitere künstlerische Impulse. 

Felix Elias Gutschi


Gutschi ist mehrfacher Gewinner zahlreicher Blockflötenwettbewerbe. Sein Konzertdebüt gab er 2008 bei der Salzburger Bachgesellschaft. Seither musizierte er als Solist u. a.beim Festival „Resonanzen“ im Wiener Konzerthaus, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, dem Verbier Festival und dem Tel Aviv Recorder Festival. Als Orchestermusiker trat Gutschi u.a. im BR Symphonieorchester, dem Münchner Kammerorchester an der bayrischen Staatsoper und dem Ensemble La Divina Armonia in Erscheinung. 


Gutschi befasst sich intensiv mit zeitgenössischer Musik und Improvisation. Er ist Mitglied des Ensembles „Chez Fría“, welches 2020 mit dem „Hubert von Goisern Kulturförderpreis“ prämiert wurde und u.a. bei den Musikfestspielen Potsdam, dem Festival Carinthischer Sommer, dem Mittelyoung Festival in Cividale, dem Take the A-Train Festival und im Porgy & Bess Wien gastierte.


Martin Billé 
Laute, Theorbe und frühe Gitarren

 

Martin Billé tritt auf verschiedenen barocken, Renaissance und mittelalterlichen Zupfinstrumenten auf. Er ist sowohl als Solist als auch in Ensembles aktiv, darunter Correspondances, Les Musiciens de Saint Julien, Doulce Mémoire, Capella Sanctae Crucis, Alkymia, Astrum, Il Buranello, Le Concert Idéal, Seconda Pratica, La Capriola, Matica de Flor, L'Orangier, Le Grand Ballet, Ensemble Transatlantique, sowie in disziplinübergreifenden Projekten mit dem Opernbus von Harmonia Sacra und in Forschungsprojekten.


Derzeit ist er Masterstudent für Basso continuo bei Rolf Lislevand, nachdem er einen Master in alten Zupfinstrumenten in dessen Klasse am CNSMD de Lyon absolviert hat.

Felix Elias Gutschi


Ena Markert 
Viola da Gamba und Violoncello

 

Musik als Sprache zu verstehen, ist für das musikalische Schaffen von Ena Markert ein essenzieller Bestandteil. Die Cellistin und Gambistin konzertiert in ganz Europa und war bereits auf Podien wie der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und dem Brucknerhaus Linz zu Gast. Als freischaffende Musikerin spielt sie regelmäßig in Barockorchestern wie der Bachakademie Stuttgar, Berlin Baroque, Theresia Orchestra, La Stagione Frankfurt, dem Neumeyer Consort und der Kölner Akademie. Mit beiden letzteren wirkte sie bei diversen CD Produktionen mit. 


Als gern gefragte Kammermusikpartnerin ist es ihr Hauptanliegen mit den Musizierenden in Interaktion zu treten und somit eine lebendige Spielweise zu erschaffen. Die Erfolge iherer Ensembles spiegeln sich in zahlreichen Wettbewerben wider, wie beim International Early Music Competition Loire Valley, oder beim Förderpreis Alter Musik Saarbrücken. 

Ena Markert

 

Weitere Konzerttärigkeiten führen sie regelmäßig zu internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Höri Musiktagen oder den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik.


Bereits in ihrem Bachelorstudium im Fach Violoncello bei Manuel Fischer-Dieskau an der HfM Mainz, entdeckte Ena ihre Leidenschaft für das Barockcello, woraufhin sie ihren Master der Historischen Interpretationspraxis mit dem Hauptfach Barockcello bei Kristin von der Goltz in Frankfurt am Main absolvierte. Im Nebenfach begann sie bei Heidi Gröger Viola da Gamba und bei Dane Roberts Violone zu studieren und vollendete dieses Studium im Hauptfach bei Vittorio Ghielmi an der Universität Mozarteum in Salzburg. 


Neben ihren Konzerttätigkeiten unterrichtet Ena Markert Cello und Viola da Gamba an der Musikschule Kelsterbach und arbeitet im künstlerischen Organisationsmanagement unter anderem beim Musikfest Eichstätt sowie bei der Viola-da-Gamba Gesellschaft.